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Humanoider Roboter assistiert ab sofort in der Hochschulbibliothek

12.4.2018, Online-Redaktion Verlag Dashöfer, Quelle: Technische Hochschule Wildau
Ab dem 28. März 2018 hat die Bibliothek der Technischen Hochschule Wildau einen neuen "Mitarbeiter". Ein humanoider Roboter vom Typ "Pepper" bietet als Assistent standardisierte Bibliotheksführungen an und unterstützt Nutzerinnen und Nutzer bei der Mediensuche. In der Startphase wird der Roboter zunächst testweise täglich von 10 bis 12.30 Uhr im Einsatz sein.

Die Serviceangebote der Bibliothek der Technischen Hochschule Wildau erhalten durch weitere Automatisierung und Digitalisierung eine neue Qualitätsstufe. Ab dem 28. März 2018 bietet ein humanoider Roboter vom Typ „Pepper“ als Assistent standardisierte Bibliotheksführungen an und unterstützt Nutzerinnen und Nutzer.

Seit September 2016 arbeiten Teams der Hochschulbibliothek unter Leitung von Dr. Frank Seeliger sowie des Lehr- und Forschungsbereichs „Mobile Informations- und Assistenzsysteme“ unter Leitung von Professorin Dr. Janett Mohnke gemeinsam daran, diesen neuen Service zu etablieren. Finanzielle Unterstützung erhalten sie durch eine hochschulinterne Zielvereinbarung. „Pepper“ überwacht zum einen die Raumsituation (z.B. Akustik und Temperatur) und leitet gegebenenfalls Informationen zum gezielten Eingreifen weiter. Zum anderen kann er Besucherinnen und Besucher bei der selbstständigen Ausleihe durch direkte Interaktion unterstützen, über ein Touchscreen oder auch per Sprachverarbeitung.

In der Startphase wird der Roboter zunächst testweise täglich von 10 bis 12.30 Uhr im Einsatz sein. Dabei wird er von den Entwicklerteams „beobachtet“, um eventuell noch vorhandene Schwachstellen zu ermitteln und Erkenntnisse für die geplanten weiteren Ausbaustufen zu gewinnen. „Pepper“ soll zukünftig autonom mit den Nutzerinnen und Nutzern in mobile und informelle Aktion treten.

Dazu gehört auch ein Sicherheitskonzept, an dem gegenwärtig intensiv gearbeitet wird, um den neuen „Mitarbeiter“ auch in Zeiten einsetzen zu können, wenn kein Fachpersonal vor Ort ist – also außerhalb der regulären Öffnungszeiten. Dies soll perspektivisch den „Rund-um-die-Uhr“-Betrieb der Bibliothek unterstützen, der seit dem 19. März 2018 für Studierende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule angeboten wird.


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