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Allgemeine Rechtsgrundsätze des Jugendmedienschutzes

Garantiert 9.9.2009, Ulrike Verch, Quelle: Verlag Dashöfer GmbH

Ulrike Verch: Allgemeine Rechtsgrundsätze des Jugendmedienschutzes (In: Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. von Prof. Dr. Konrad Umlauf • Prof. Cornelia Vonhof, Hamburg: Dashöfer 2011, Abschn. 10.6.3)

Die Regelungen des JuSchG und des JMStV bezwecken, Heranwachsende vor Medieninhalten zu schützen, die nicht dem Entwicklungsstand von Kindern und Jugendlichen entsprechen, wenn diese z.B. ein Übermaß an Gewalt und Sexualität oder extremistisches Gedankengut enthalten. Im Gegensatz zu Medien, deren Verbreitung nach dem Strafgesetzbuch (StGB) verboten ist, darf Erwachsenen der Zugang zu jugendgefährdenden Inhalten nicht verwehrt werden. Dieser Konflikt kann gerade für Bibliotheken eine Gratwanderung darstellen, wenn sie zugunsten des Jugendschutzes nicht die Informationsrechte der Allgemeinheit beschränken möchten. Neben allgemeinen Verbreitungsverboten strafrechtlich relevanter Medieninhalte, wie z.B. bei Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen nach § 86 StGB, die volljährige Rezipienten betreffen, enthält das StGB darüber hinaus auch Vorschriften, nach denen explizit nur die Weitergabe an Minderjährige untersagt ist, beispielsweise bei der Verbreitung pornographischer Schriften nach § 184 StGB. Eine genaue Auflistung weiterer einschlägiger Strafnormen in Bezug auf jugendgefährdende Medieninhalte enthält § 15 Abs. 2 Nr. 1 JuSchG.

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