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Alternative Finanzierungsquellen

Garantiert 11.11.2002, Heike Schiffer, Quelle: Verlag Dashöfer GmbH

Heike Schiffer: Alternative Finanzierungsquellen (In: Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. von Prof. Dr. Konrad Umlauf • Prof. Cornelia Vonhof, Hamburg: Dashöfer 2011, Abschn. 5.1.1)

Alternative Finanzierungsquellen bieten sich auch in den Bereichen privatwirtschaftlicher Betätigung, Fundraising, Sponsoring, Mäzenatentum, Spendenwesen, Stiftungen und sog. Freundeskreise oder Fördervereine („Freunde und Förderer“). Die Übergänge sind hier teilweise fließend.

Bibliotheken müssen kostengünstiger betrieben werden, was nicht durch Einsparungen oder reduzierte Dienstleistungen, sondern durch Mehreinnahmen erreicht werden sollte.

Die Erschließung alternativer Finanzierungsquellen für Bibliotheken ist mit einem hohen Einsatz verbunden und erfordert spezielle Fähigkeiten und Kenntnisse der damit beauftragten Bibliothekarinnen und Bibliothekare. Das Einwerben von Drittmitteln verursacht also selbst Kosten, die erst einmal wieder eingenommen werden müssen. Mit einer halben Stelle für einen (Diplom-)Bibliothekar oder Diplom-Informationswirt muss mindestens gerechnet werden.

Spenden

Spenden sind freiwillige, unentgeltliche Leistungen ohne Erwartung von Gegenleistungen, z.B.

  • Geld

  • Sachmittel

  • Zeit (z.B. Freiwilligenarbeit, unentgeltliches Zurverfügungstellen von Wissen und Dienstleistungen)

  • Testamentsverfügungen.

Mäzenatentum

Mäzene, z.B. Patenschaften für Bücher (Restauration historischer Werke etc.)

Privatwirtschaftliche Betätigung

Das Haushaltsrecht des Bundes, der Länder und Kommunen besagt, dass seine Öffentlichen Einrichtungen keine Gewinne erzielen dürfen; das Erheben kostendeckender Gebühren und Entgelte ist jedoch statthaft. Die privatwirtschaftliche Betätigung von Bibliotheken in öffentlicher Trägerschaft muss die Bestimmungen des Haushaltsrechts des Bundes, der Länder und Gemeinden berücksichtigen (s. Abschnitt 10.3 „Haushaltsrecht“).

Bibliotheken als Eigenbetriebe oder in privatrechtlicher Form (z.B. als GmbH oder eine Stiftung privaten Rechts) unterliegen nicht dieser Restriktion und bewirtschaften ihre Mittel selbstständig.

Beispielsammlung für privatwirtschaftliche Betätigungen

  • Verkauf von Büchern und Zeitschriften zum Zeitwert (aus haushaltsrechtlichen Gründen entbehrlich gewordene Medien, die für die Erfüllung der Aufgaben der Bibliothek in absehbarer Zeit nicht mehr benötigt werden)

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