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Arbeitszeitmodelle: Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen

Garantiert 9.1.2020, Ulrich Naumann, Quelle: Verlag Dashöfer GmbH

Ulrich Naumann: Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen (In: Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. von Prof. Dr. Konrad Umlauf • Prof. Cornelia Vonhof, Hamburg: Dashöfer 2019, Abschn. 4.4.3)

Da in den gesetzlichen Rahmenbedingungen Vorgaben für die Gestaltung der flexiblen Arbeitszeit weitgehend fehlen, ist es die Aufgabe der Tarifvertragsparteien, flexible Arbeitszeitmodelle zu vereinbaren. Als Grundlage hierfür gibt es mit dem Tarifvertragsgesetz* in § 1 Abs. 1 nur eine allgemeingültige definitorische Bestimmung, mit welchem Inhalt von den Tarifvertragsparteien Tarifverträge abgeschlossen werden können. Da solche Regelungen zur Arbeitszeit regelmäßig längeren Bestand haben (wie auch Vereinbarungen zum Kündigungsschutz und zur Urlaubsgestaltung, aber Wahloptionen zwischen Geld und Zeit), werden sie oft in Rahmen- („Mantel-“)tarifverträgen geregelt, während die kurzfristigeren Tarifverträge in der Regel den Charakter eines Lohntarifvertrages haben. Ein grundsätzliches Problem ist dabei, dass der mit den Tarifverträgen angestrebte Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch die zurückgehende Reichweite der Tarifverträge vermindert wird. So arbeiten nach Untersuchungen der Hans-Böckler-Stiftung nur noch 55 % der Beschäftigten und 27 % der Betriebe tarifgebunden.

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