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Beschaffung und Bereitstellung von elektronischen Medien: Ein Überblick

Garantiert 21.3.2017, Mario Kowalak, Quelle: Verlag Dashöfer GmbH

Mario Kowalak: Beschaffung und Bereitstellung von elektronischen Medien: Ein Überblick (In: Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. von Prof. Dr. Konrad Umlauf • Prof. Cornelia Vonhof, Hamburg: Dashöfer 2015, Abschn. 8.1.4)

Einleitung

Mario Kowalak: Einleitung (In: Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. von Prof. Dr. Konrad Umlauf • Prof. Cornelia Vonhof, Hamburg: Dashöfer 2015, Abschn. 8.1.4.1)

Angebot von und Nachfrage nach elektronischen Ressourcen in Bibliotheken sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Gerade in vielen wissenschaftlichen Bibliotheken werden inzwischen 50 % und mehr des jährlichen Erwerbungsetats für die Bereitstellung elektronischer Medien ausgegeben. Die deutschen Bibliotheken folgen damit einer weltweit seit längerem erkennbaren Entwicklung, die vor allem in angloamerikanischen und skandinavischen Ländern bereits weit vorangeschritten ist. Diese Tendenzen geben nicht nur Anlass zur Begeisterung. Vielerorts sind es die längerfristig angelegten und kostenintensiven Finanzpositionen bei E-Zeitschriften und fortlaufenden Datenbanken, die scheinbar „zwanghaft“ zu einer Stagnation oder Senkung der gleichzeitigen Ausgaben für monographische Literatur führen. Die Erwerbung und Bereitstellung etwa besonders relevanter Zeitschriftenpakete, Zitierdatenbanken oder markanter E-Book-Kollektionen sind folglich umgekehrt zu Markenkernen und Synonymen eines modernen und attraktiven bibliothekarischen Dienstleistungsangebots geworden.

Die erforderlichen Erwerbungs- und Bearbeitungsroutinen für elektronische Medien, die sich in zahlreichen Aspekten erheblich von Geschäftsgängen für konventionelle Medien unterscheiden (müssen), sind erst nach und nach identifiziert und implementiert worden. Dabei geht die Erkenntnis, dass elektronische und vor allem Netzressourcen sich nicht adäquat mit herkömmlicher Bibliotheksverwaltungssoftware (Integrated Library System, ILS) pflegen und managen lassen bereits auf die Electronic Resource Management Initiative (ERMI) der Digital Library Federation (DLF), und damit auf den Beginn des 21. Jahrhunderts zurück.

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