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Beschaffung von Online-Medien: Produktvorschläge

Garantiert 30.11.2007, Alice Keller, Mario Kowalak, Quelle: Verlag Dashöfer GmbH

Alice Keller, Mario Kowalak: Beschaffung von Online-Medien: Produktvorschläge (In: Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. von Prof. Dr. Konrad Umlauf • Prof. Cornelia Vonhof, Hamburg: Dashöfer 2011, Abschn. 8.1.4.2)

Vorschläge für neue Online-Produkte kommen sehr oft aus dem Benutzerkreis. Daneben werden Bibliotheken häufig durch Verlage und Agenturen auf neue Online-Ressourcen aufmerksam gemacht. Ergänzend kann der Markt beobachtet werden durch das Verfolgen einschlägiger fachlicher Online-Foren, Kongresse und Ausstellungen. Die folgende Liste stellt einige zentrale Anlaufstellen und Anbieter für Online-Medien (Datenbanken, elektronische Zeitschriften und E-Collections/-Books) zusammen. Es handelt sich nicht um eine möglichst vollständige Erfassung, sondern um eine Auswahl einiger relevanter Anbieter und Produkte (kommerziell sowie frei verfügbar). Die Umfangsangaben zu einzelnen Quellen beziehen sich auf Stand vom November 2007.

Datenbanken

a)

kommerziell:

CSA (Cambridge Scientific Abstracts, http://www.csa.com/) bietet über 100 bibliographische und Volltextdatenbanken zu allen Fachgebieten an.

Das DIMDI (Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information, http://www.dimdi.de/) stellt medizinische Fachinformationen zur Verfügung, darunter ca. 70 Datenbanken.

EBSCO Information Services (http://www.ebsco.com/) bietet ca. 100 bibliographische und Volltextdatenbanken zu allen Fachgebieten an; daneben Provider für E-Journals (s. u.).

Gale / Cengage Learning (http://gale.cengage.com/; früher u. a.: Thomson Gale); Schwerpunkt bei elektronischen Collections und Nachschlagewerken, daneben auch bibliographische Datenbanken.

OCLC (http://www.oclc.org/) bietet eigene Datenbanken (u.a. WorldCat, ArticleFirst) und tritt für über 80 weitere Datenbanken als Provider auf; E-Book-Plattform „Netlibrary“ (s.u.).

Ovid (http://www.ovid.com/) führt über 170 Datenbanken, mit besonderem Schwerpunkt in den Bereichen Medizin und Biologie; daneben Provider für Volltextzeitschriften und elektronische Bücher.

Proquest (http://www.proquest.com/; gehört seit 2006 zu CSA) bietet bibliographische Datenbanken zu allen Fachgebieten; Schwerpunkt bei Hochschulschriften („Digital Dissertations“) und elektronischen Collections.

STN International (http://www.stn-international.de/) gehört mit über 220 gehosteten Datenbanken weltweit zu den führenden Online-Diensten für wissenschaftlich-technische Information.

Thomson Scientific (http://scientific.thomson.com/; früher u.a. Thomson ISI) stellt mit dem „Web of Knowledge“ (enth. u.a. „Web of Science“, „Journal Citation Reports“) einige der weltweit führenden Fachdatenbanken bereit; weiterer Schwerpunkt bei Literaturverwaltungs-/Zitiersoftware (u.a. „EndNote“).

Inzwischen haben sich verschiedene Fachbuchhandlungen auf den Vertrieb von Online-Medien spezialisiert, stellvertretend sei hier „digento“ (http://www.digento.de/) genannt. Das Angebot umfasst über 4.000 Titel von rund 850 Verlagen aus dem In- und Ausland (Volltextdatenbanken, Nachschlagewerke u.a.).

Eine wichtige Informationsquelle für den weltweiten Markt an Datenbanken stellt das jährlich erscheinende „Gale Directory of Databases“ dar. Band 1 verzeichnet Online-Datenbanken, Band 2 Datenbanken auf verschiedenen Speichermedien (DVD, CD-ROM usw.).

b)

kostenlose Onlineangebote:

Die umfangreichste Übersicht im Internet zu Online-Datenbanken bietet das an der Universität Regensburg bereitgestellte „Datenbank-Infosystem (DBIS)“ (http://www.bibliothek.uni-regensburg.de/dbinfo/). Über 140 Bibliotheken nutzen diese Plattform, um ihre Datenbankangebote zentral anbieten zu können. Momentan erschließt DBIS insgesamt über 6.500 Datenbanken, wovon über 2.200 frei über das Internet verfügbar sind.

Elektronische Zeitschriften

a)

kommerziell:

Sämtliche Zeitschriftenverlage weisen über die eigene Homepage auf Online-Versionen ihrer Zeitschriften hin. Die großen international operierenden Wissenschaftsverlage bieten i.d.R. eigene Verlagsportale (u.a. SpringerLink, ScienceDirect), bei denen die elektronischen Zeitschriften- und Bücherbestände gemeinsam nachgewiesen bzw. recherchiert werden können.

DFG: Nationallizenzen für elektronische Medien

(http://www.nationallizenzen.de/) ist eine Initiative der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur nachhaltigen Verbesserung der Versorgung mit elektronischer Fachinformation an deutschen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und wissenschaftlichen Bibliotheken. Seit 2004 finanziert die DFG den Erwerb von Nationallizenzen, wobei sukzessive alle Wissenschaftsgebiete und neben Archiven von elektronischen Zeitschriften auch E-Book-Collections und bibliographische Datenbanken in die Beschaffung einbezogen worden sind.

EBSCO Electronic Journals Service

(http://ejournals.ebsco.com/) bietet als Aggregator Zugang zu über 17.000 E-Journals. Neben dem Vertrieb wird ein komplettes Subskriptionsmanagement angeboten.

Elektronische Zeitschriftenbibliothek / EZB

(http://rzblx1.uni-regensburg.de/ezeit/) wird inzwischen von über 420 Bibliotheken im deutschsprachigen Raum als zentraler Nachweis ihres E-Journal-Bestands eingesetzt und gilt als eines der umfassendsten Nachweissysteme für elektronische Zeitschriften weltweit. Da von den im November 2007 insgesamt nachgewiesenen 33.150 Titeln immerhin über 15.380 frei verfügbar sind, stellt die EZB auch für im Netz kostenlos verfügbare E-Zeitschriften einen wichtigen Einstiegspunkt dar.

Ingenta Select (http://www.ingentaselect.com/) ist eine der umfangreichsten Plattformen für elektronische Zeitschriften weltweit und bietet nach eigenen Angaben Zugang zu über 31.000 elektronischen Publikationen (über 21,1 Mio. Artikel) verschiedener Verlage.

Metapress (http://www.metapress.com/) ist eine weitere Plattform für kommerzielle elektronische Verlagsangebote. Neben über 2.500 E-Journals werden auch E-Books (über 20.000 Titel) und andere Publikationen gehostet.

SwetsWise Online Content

(http://informationservices.swets.de/web/show) versteht sich als verlagsübergreifender Aggregator und bietet Zugang zu über 10.000 elektronischen Zeitschriften. Neben dem Vertrieb wird ein komplettes Subskriptionsmanagement angeboten.

Im Bereich der Retrodigitalisierung und digitale Archive wissenschaftlicher Zeitschriften sind vor allem umfangreiche Produkte wie JSTOR (http://www.jstor.org/), Project MUSE (http://muse.jhu.edu/), Periodicals Archive Online (http://pao.chadwyck.co.uk/

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