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Die Bibliothek als Marke: Kultur

Garantiert 16.8.2006, Elke Bernsee, Quelle: Verlag Dashöfer GmbH

Elke Bernsee: Die Bibliothek als Marke: Kultur (In: Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. von Prof. Dr. Hans-Christoph Hobohm • Prof. Dr. Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer 2011, Abschn. 3.2.8.7)

In die Dimension Kultur werden alle Faktoren einbezogen, die eine Bibliothek – sei es bewusst oder unbewusst – einsetzt, um ihr Selbstverständnis – ihre Identität – zum Ausdruck zu bringen. Bibliotheken sind dabei eingebunden in ihre Umwelt, in die Gesellschaft und deren Kultur.

Dabei lassen sich mehrere Kulturebenen unterscheiden. Neben der individuellen Organisationskultur beinhaltet diese Dimension auch die tief wurzelnden allgemeinen Basisannahmen, Werte, Normen und Sinnbilder, auf denen eine Organisation gründet. Gerade dieser Aspekt ist bei einem ganzheitlichen Markenverständnis mit zu berücksichtigen. Denn Marken sind weitaus komplexer als die eher kurzlebigen, zeit- und milieugebundenen Images; Marken beinhalten auch eine zum Teil im Unbewussten wurzelnde „Substanz“.

So basieren auch moderne, kunden- und dienstleistungsorientierte Bibliotheken auf ihren historischen Wurzeln als Speicher des kulturellen Gedächtnisses, als Instrument zur Förderung menschlicher Erkenntnis und als Ort der Repräsentation und Demonstration politischer Vormachtstellung. Dies kann natürlich Vor- und Nachteile mit sich bringen, insbesondere wenn sich die Bibliothek als modernes Dienstleistungsunternehmen positionieren möchte.

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