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Die Pilotstudie „Sichtbarkeit von Frauen in Medien und im Literaturbetrieb“ führt auch zur Frage: Sexismus in der Buchbranche?

5.4.2018, Online-Redaktion Verlag Dashöfer, Quelle: BücherFrauen e. V.
Die Pilotstudie „Sichtbarkeit von Frauen in Medien und im Literaturbetrieb“ wird in Zusammenarbeit mit dem Medienforschungsinstitut an der Universität Rostock durchgeführt und maßgeblich koordiniert und betreut von Dr. Valeska Henze, Nina George, Janet Clark (Präsidentin Mörderische Schwestern), Kirsten Reimers (Kritikerin, Krimidetektor), Carlos Collado Seidel (PEN-Generalsekretär) und Jens J. Kramer (Sprecher Syndikat).

Die freiwilligen Zählerinnen und Zähler -45 - stammen unter anderem aus folgenden Verbänden und Netzwerken: Autorinnenvereinigung, 42er Autoren, Bundeskongress Kinderbuch, VS; PEN, Das Syndikat, Mörderische Schwestern, BücherFrauen.

Über einen Zeitraum vom 1.bis zum 31. März werden in 83 Medienformaten (Print, Hörfunk, TV) Rezensionen und Literaturkritiken erhoben und ausgewertet, die zeigen sollen, ob Autorinnen im Gegensatz zu Autoren anders wahrgenommen werden.

Parameter sind: Geschlecht der SchöpferInnen der besprochenen Werke, Geschlecht der Rezensierenden, Genre, Original oder Lizenz, besondere Auffälligkeiten wie etwa Textlänge – wem werden die umfangreicheren Besprechungen zugeordnet, welchem Geschlecht, welchem Genre, und von wem?

Die Ergebnisse sollen auf der Buchmesse Frankfurt 2018 präsentiert werden.

Die in Zusammenarbeit mit dem Medienforschungsinstitut an der Universität Rostock durchgeführte Pilotstudie „Sichtbarkeit von Frauen in Medien und im Literaturbetrieben" steht in Bezug zur Debatte um Sexismus in der Buchbranche. Aufgrund dieser Studie führte Deutschlandfund Kultur ein Interview mit Nina George, die mit Dr. Valeska Henze, Janet Clark (Präsidentin Mörderische Schwestern), Kirsten Reimers (Kritikerin, Krimidetektor), Carlos Collado Seidel (PEN-Generalsekretär) und Jens J. Kramer (Sprecher Syndikat) die Studie maßgeblich koordiniert und betreut.

Interview Nina George, Podcast der Kurzfassung.

Angeregt durch diese Sendung von Deutschlandfunk Kultur gab es Medienanfragen zum Thema Sexismus in der Buchbranche. Lisa Forster, dpa, führte dazu ein Gespräch mit Jana Stahl (1. Vorsitzende der BücherFrauen) das am Wochenende durch die Presse ging. Siehe dpa: Verband sieht Sexismus in Buchbranche: «Machtgefälle wird ausgenutzt».


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