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Einstellung und Arbeitsverträge bei Angestellten mit unbefristetem Arbeitsvertrag: Nicht-öffentlicher Bereich

Garantiert 28.5.2010, Klaus Rischar, Quelle: Verlag Dashöfer GmbH

Klaus Rischar: Einstellung und Arbeitsverträge bei Angestellten mit unbefristetem Arbeitsvertrag: Nicht-öffentlicher Bereich (In: Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. von Prof. Dr. Konrad Umlauf • Prof. Cornelia Vonhof, Hamburg: Dashöfer 2011, Abschn. 6.3.1.1)

  1. Arbeitsvertrag

    Das Arbeitsverhältnis wird durch den Abschluss eines Arbeitsvertrages begründet. Er umfasst die gegenseitigen Hauptpflichten aus dem Arbeitsvertrag. Deshalb kommt er nur zustande durch die übereinstimmenden Willenserklärungen von Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

    Erste Hauptpflicht des Arbeitgebers: das Arbeitsentgelt

    Die Zusammensetzung und Höhe des Arbeitsentgeltes einschließlich der

    Zulagen,

    Zuschläge,

    Prämien und

    Sonderzulagen sowie

    anderer Bestandteile des Arbeitsentgeltes und deren Fälligkeiten.

    Zweite Hauptpflicht des Arbeitgebers: die vereinbarte Arbeitszeit

    In der Regel ist auf die wöchentliche oder tägliche Arbeitszeit hinzuweisen. Besonderheiten ergeben sich bei flexiblen Arbeitszeitformen, wie z.B. beim Job – Sharing (§ 13 TzBfG) oder der Arbeit auf Abruf (§ 12 TzBfG; Kapovaz). Ist die Arbeitszeit nicht genau vertraglich vereinbart, so sind jedenfalls Kriterien anzugeben, nach denen sich die Arbeitszeitdauer richten soll. Siehe alles Nähere bei der Nachweispflicht lt. Nachweisgesetz.

  2. Dokumentationspflichten nach dem Nachweisgesetz

    Bei allen Arbeitnehmern, also auch bei den geringfügig Beschäftigten, durch schriftliches Festhalten der wesentlichen Vertragsbedingungen innerhalb eines Monats nach Beginn der Beschäftigung mit Aushändigung der Durchschrift an den Arbeitnehmer.

    Geltungsbereich des Gesetzes und Dokumentationspflichten

    Der Arbeitgeber muss bei allen Beschäftigten, auch bei den geringfügig Beschäftigten,

    die wesentlichen Vertragsbedingungen

    innerhalb eines Monats nach Beginn der Beschäftigung

    schriftlich festhalten und

    dem Beschäftigten eine Durchschrift aushändigen (§ 2 I S. 1 NachwG)

    Ausnahme: Aushilfskräfte, die höchstens für einen Monat beschäftigt werden (§ 1 NachwG)

    Bei geringfügigen Entlohnten muss der Arbeitgeber darüber hinaus auf das Wahlrecht in der Rentenversicherung hinweisen (§ 2 S. 4 NachwG)

    Änderung wesentlicher Vertragsbedingungen müssen spätestens einen Monat nach Vertragsänderung schriftlich mitgeteilt werden (§ 3 S. 1 NachwG)

    Bestandteile der Niederschrift:

    Name und Anschrift der Vertragsparteien

    Zeitpunkt des Beginns des Arbeitsverhältnisses

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