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Handlungsfelder der Personalentwicklung: Einarbeitungsprozess

Garantiert 16.8.2018, Ulrike Kraß, Quelle: Verlag Dashöfer GmbH

Ulrike Kraß: Handlungsfelder der Personalentwicklung: Einarbeitungsprozess (In: Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. von Prof. Dr. Konrad Umlauf • Prof. Cornelia Vonhof, Hamburg: Dashöfer 2018, Abschn. 4.1.2.2)

Vom Zeitpunkt der Stellenzusage an setzen sich die Bemühungen der Bibliothek um Mitarbeiterbindung fort (vgl. 4.1.2.1 Employer Branding). Das bedeutet, dass der Einarbeitungsprozess umfassend, transparent und durchdacht gestaltet wird. Zwar ist häufig eine Stelle bereits monatelang unbesetzt, so dass die Bibliothek stark daran interessiert ist, dass die ausgewählte Person eher früher als später die vakante Stelle antritt und zügig die Aufgaben selbstständig erledigt. Dennoch ist wichtig, den Einarbeitungsprozess so systematisch und ganzheitlich zu gestalten, dass er sich positiv auf die Leistungsfähigkeit, aber auch auf die Arbeitszufriedenheit auswirkt.

Die Einarbeitung hat drei Ebenen im Blick, nämlich die fachliche Ebene, d. h. die Aneignung von Kenntnissen zur Bibliothek und zu dem individuellen Aufgabengebiet. Hinzu kommt die soziale Ebene, also der Umgang mit dem Kollegium, den Vorgesetzten, den Projektgruppen und der Akzeptanz des Mitarbeiters im Team. Die dritte Ebene ist die werteorientierte, die mit den Zielen, den Führungsgrundsätzen der Bibliothek und ihrer Sicht auf die Kunden vertraut macht (Brenner, 2014, S. 7 f.). Den Führungskräften muss klar sein, dass sie gerade die soziale und werteorientierte Ebene im Blick haben sollten, da die Arbeitszufriedenheit und daraus resultierend die Mitarbeiterbindung eng daran gekoppelt ist. Die Steuerung und Planung der Einarbeitungszeit ist also eine Führungsaufgabe, die nur in Teilen delegiert werden kann.

Grundsätzlich gliedert sich ein systematischer Einarbeitungsprozess in vier Phasen (Brenner, 2014, S. 25–28):

Die Zeit vor Arbeitsbeginn

Diese Phase liegt noch vor dem ersten Arbeitstag und ist bereits der erste Schritt zur Bindung an die Bibliothek. Mitunter haben Bewerber mehrere Eisen im Feuer, so dass Unterschiede in der Vorabkommunikation eine Entscheidungshilfe sein können.

  • Kontakt halten und informieren: Informationen über anstehende Termine weitergeben, z. B. Fortbildungen, Betriebsausflug, evtl. Übergabemöglichkeiten in Betracht ziehen. So wird das Bewusstsein, bereits Teil des Teams zu sein, gefördert.

  • Arbeitsplatz einrichten: Bürosituation festlegen, Türschild, Namensschild, komplett ausgestatteter Arbeitsplatz, Spind, EDV-Ausstattung, Telefon, Postfach

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