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Management und Organisation: Marketing – Informationsdienstleistung als zu vermarktendes Produkt

Garantiert 4.7.2019, Hans-Christoph Hobohm, Quelle: Verlag Dashöfer GmbH

Hans-Christoph Hobohm: Informationsdienstleistung als zu vermarktendes Produkt (In: Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. von Prof. Dr. Konrad Umlauf • Prof. Cornelia Vonhof, Hamburg: Dashöfer 2019, Abschn. 3.4.2)

Das zu vermarktende Angebot von Bibliotheken und Informationseinrichtungen gehört nicht nur meist in den komplexeren Bereich des Non-Profit-Marketing, es gehört auch zu den beiden ökonomisch schwierig zu handhabenden Gütern „Information“ und „Dienstleistung“.

Die Besonderheit der Ware Information ist oft als paradox beschrieben worden: Information ist nicht dinglich, nicht veräußerbar und nicht messbar im ökonomischen Sinn, sie erscheint aber doch zunehmend sogar als Produktionsfaktor. Der Wert erworbener Information kann immer nur ex post bestimmt werden und dann auch nur relativ ungenau. In der Gütertypologie spricht man hier von einem Vertrauensgut, bei dem der Käufer dem Anbieter einen Vertrauensvorschuss geben muss, denn er kann die wirkliche Qualität – den Wert – der Ware nicht bestimmen, weder zum Zeitpunkt des Kaufes noch danach. Im Gegensatz dazu stehen sog. Suchgüter, die und deren exakten Wert der Nachfrager vor dem Kauf kennt (Bsp. ein bestimmter Buchtitel) sowie die Erfahrungsgüter, deren Wert zumindest nach Gebrauch (Verbrauch) bestimmt werden kann (Bsp. kulturelle Veranstaltungen, Lesungen, Ausstellungen).

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