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Management von One-Person Libraries: Öffentlichkeitsarbeit, Veränderungsmanagement und Ausblick

Garantiert 27.4.2017, Jürgen Plieninger, Quelle: Verlag Dashöfer GmbH

Jürgen Plieninger: Management von One-Person Libraries: Öffentlichkeitsarbeit, Veränderungsmanagement und Ausblick (In: Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. von Prof. Dr. Hans-Christoph Hobohm • Prof. Dr. Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer 2015, Abschn. 3.9.13)

Informationsmanagement/Öffentlichkeitsarbeit

Jürgen Plieninger: Informationsmanagement/Öffentlichkeitsarbeit (In: Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. von Prof. Dr. Hans-Christoph Hobohm • Prof. Dr. Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer 2015, Abschn. 3.9.13.11)

OPLs übernehmen öfter Dienstleistungen, die nicht mehr dem Bereich der Bibliothek zuzurechnen sind, aber etwas mit ihren Kompetenzen zu tun haben. Ein Bereich, welcher oft für die Trägerorganisation übernommen wird, ist jener des Informationsmanagements der Institution, beispielsweise durch die Einrichtung und/oder Pflege eines Intranets. Mehr in den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit geht die Pflege der Homepage der Trägerorganisation. Beide können durch andere Tools wie zum Beispiel Mailinglisten, Foren und Social-Media-Anwendungen ergänzt werden. Diese Aktivitäten können dann in Richtung Wissensmanagement ausgebaut werden, so dass der One-Person Librarian – allein oder mit anderen – für die Generierung und Speicherung von Wissen verantwortlich ist.

Veränderungsmanagement

Jürgen Plieninger: Veränderungsmanagement (In: Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. von Prof. Dr. Hans-Christoph Hobohm • Prof. Dr. Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer 2015, Abschn. 3.9.13.12)

Eine OPL, die sich nicht verändert, wird sklerotisch und verliert zunehmend an Image und Daseinsberechtigung! Ursachen für Veränderung müssen nicht unbedingt aktiv gesucht werden – sie kommen von außen und müssen lediglich wahrgenommen und umgesetzt werden.

Checkliste Einführung neuer Dienste

  1. Neuen Bedarf (von Zielgruppen) feststellen, beispielsweise durch Gespräche, Umfragen, Fachdiskussion

  2. Überlegen, wie die OPL darauf reagieren kann: Planung und Neukonzeption neuer Dienstleistungen z. B. per SWOT-Analyse

  3. Unterstützung der Geschäftsleitung herbeiführen (Entscheidung, Ressourcen)

  4. Nach Einführung des neuen Dienstes diesen evaluieren und ggf. anpassen

Wenn sich das Nutzerverhalten wandelt, beispielsweise in der Medienrezeption oder der Nutzung des Raumes der Bibliothek, dann ist dies ein Anlass, andere Medien zu beschaffen oder den Raum in seiner Funktion umzugestalten. Dienstleistungen haben einen Lebenszyklus – wenn der Bedarf der Nutzer sich wandelt, sollte man darauf reagieren. Vielleicht ist es dann so, dass man direkt gar nicht reagieren kann, da eventuell eine konkurrierende Institution oder Abteilung die Dienstleistung viel besser anbieten kann als man selbst. Dann muss man sich Dienstleistungen überlegen, die andere Benutzerbedürfnisse befriedigen. Wenn beispielsweise E-Books zu Konditionen geliefert werden, die eine kontinuierliche Beschaffung verwehren, wenn zudem eine übergeordnete Bibliothek diesen Service anbieten kann, dann kann man die Recherche und die Handhabung von E-Books schulen, beraten und gegebenenfalls in der eigenen Institution Dienstleistungen zu Open Access anbieten in Form von Rechtsberatung, Hilfe bei der Aufbereitung der Dateien, Hilfe beim Publizieren etc. Veränderungsmanagement bedeutet, aufmerksam zu bleiben bezüglich der Veränderung bei den Zielgruppen und im Umfeld und durch Änderung oder Neukonfektion von Dienstleistungen zu reagieren. In der OPL-Literatur wird hier deutlich darauf abgehoben, dass diese Haltung möglichst kein Reagieren sein sollte, sondern dass man Trends – in der Technik, im Nutzerverhalten – beobachten und proaktiv neue Dienstleistungen einführen soll.

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