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Offener Brief: VDB und BIB fordern, tarifliche Ungleichheit zu beenden

12.6.2018, Online-Redaktion Verlag Dashöfer, Quelle: Berufsverband Information Bibliothek e.V.
Im Vorfeld des Deutschen Bibliothekarstag mahnen VDB und BIB zu Tarif-Anpassungen. Es geht vor allem um die tarifliche Eingruppierung in wissenschaftlichen Bibliotheken.

Bibliotheken im Geltungsbereich des TV-L sind der einzige Bereich, in dem die tarifliche Bezahlung derzeit für Beschäftigte mit einem Bachelorabschluss bei der Entgeltgruppe 9, für Beschäftigte mit einer Berufsausbildung im dualen System bei der Entgeltgruppe 6 stehen bleibt und in dem eine Durchlässigkeit der Laufbahnen nicht möglich ist. Es handelt sich dabei vorrangig um wissenschaftliche Bibliotheken, die sich im Tarifbereich des TV-L befinden – darunter die Universitäts- und Hochschulbibliotheken, aber auch viele staatliche und regionale Bibliotheken sowie das gesamte öffentliche Bibliothekssystem Berlins mit zahlreichen Bezirks-, Schwerpunkt- und Stadtteilbibliotheken.

Die Personalverbände BIB und VDB haben daher im Vorfeld des 107. Deutschen Bibliothekartages ein gemeinsames Schreiben an die Tarifparteien gerichtet, in dem sie diese auffordern, diese Ungleichheit, die vor allem weibliche Beschäftigte (85% der in diesen Tarifbereichen eingruppierten Bibliothekar/innen sind Frauen) betrifft, rasch zu beseitigen.


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