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Online Marketing: Partnerprogramme: Affiliate Marketing

Garantiert 28.11.2012, Ursula Georgy, Quelle: Verlag Dashöfer GmbH

Ursula Georgy: Online Marketing: Partnerprogramme: Affiliate Marketing (In: Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. von Prof. Dr. Hans-Christoph Hobohm • Prof. Dr. Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer 2012, Abschn. 7.6.11)

Partnerprogramme werden als auch Affiliate Marketing bezeichnet. Hierbei handelt es sich um Kooperationen, bei der ein Online-Händler über die Website eines Partners (Affiliate) einen neuen Vertriebskanal öffnet. Es handelt sich bei Partnerprogrammen somit um Vertriebsfilialen im Internet. Vielfach wird das Affiliate Marketing nicht dem Online-Marketing zugeordnet sondern dem Bereich E-Commerce, doch sollen sie im Rahmen dieses Themas besprochen werden, da in Partnerprogrammen für öffentliche Einrichtungen neue Einnahmequellen gesehen werden. Der Markt in Deutschland ist mit geschätzten 415 Mio. Euro für 2012 jedoch noch recht überschaubar (e-commerce-vision.de 2012) Trotzdem gilt Affiliate Marketing als die Online-Marketing-Maßnahme mit dem stärksten Vertriebsansatz. (BITKOM 2012)

Für die Firma / die Bibliothek, die einen oder mehrere Partner sucht, ist der Hauptvorteil eines Partnerprogramms, dass kein eigener E-Shop aufgebaut werden muss, und die gesamte Organisation über den Partner bzw. spezielle Partnerprogramm-Agenturen abgewickelt wird. Aus Sicht des anbietenden Unternehmens ist Affiliate Management eine Alternative zu oft kostenintensiven Werbemaßnahmen wie dem Keyword-Advertising.

Das Procedere als solches ist einfach: Die Bibliothek setzt auf ihrer Website einen Hyperlink zur Website des E-Commerce-Unternehmens, des Partners. Welche Form der Provisionszahlung gewählt wird, hängt vom jeweiligen Vertrag ab:

  • Pay-Per-Click
    Die Bibliothek erhält für jeden Klick auf den Hyperlink zur Website des Partners eine Provision. Dabei ist es irrelevant, ob der Kunde anschließend eine weitere Aktion z.B. einen Kauf durchführt. Primäres Ziel dieses Modells ist es, den Bekanntheitsgrad der Firma / einer Marke zu steigern. Provisionssteigerungen durch mehrfaches Anklicken ein und desselben Links sind nicht möglich.

  • Pay-Per-Lead
    Hierbei wird die Provisionszahlung an eine Aktion gekoppelt. Die Aktion findet auf der Seite des Partners statt. Solche Aktionen können z.B. sein: Anforderung von Informationsmaterial, Einholen eines unverbindlichen Angebots, Teilnahme an Befragungen oder Gewinnspielen, abonnieren eines Newsletters, Herunterladen von kostenloser Software. Mit dieser Aktion soll erreicht werden, dass der Besucher mindestens seine E-Mail-Adresse hinterlässt, idealerweise jedoch ein gesamtes Profil, das es dem Unternehmen dann ermöglicht, den potenziellen Kunden gezielt anzusprechen. Dieses Verfahren dient somit primär dem Aufbau einer umfangreichen Interessentendatei.

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