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Online-Recht: Ein Überblick

Garantiert 7.7.2016, Lutz Gollan, Quelle: Verlag Dashöfer GmbH

Lutz Gollan: Online-Recht: Ein Überblick (In: Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. von Prof. Dr. Konrad Umlauf • Prof. Cornelia Vonhof, Hamburg: Dashöfer 2015, Abschn. 10.5)

Einleitung

Lutz Gollan: Einleitung (In: Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. von Prof. Dr. Konrad Umlauf • Prof. Cornelia Vonhof, Hamburg: Dashöfer 2015, Abschn. 10.5.1)

Das Online-Recht befasst sich mit den rechtlichen Fragen, die im Zusammenhang mit der Nutzung von Medien entstehen, die über elektronische Netzwerke, insbesondere das Internet, bereitgestellt und abgerufen werden. Die Nutzung online bereitgestellter Medien ist heute die Basis für verteiltes, zeit- und ortsunabhängiges Arbeiten, auch und gerade im wissenschaftlichen Bereich. Dabei wandelt sich derzeit die IT-Landschaft weg von Client-Server-Umgebungen zu vernetzten Umgebungen, bei denen die Hardware, Rechenleistungen, Betriebssysteme, Anwendungen und Daten nicht mehr auf exklusiven Systemen vorgehalten, sondern wolkenartig als Dienst („Service“) je nach Bedarf skaliert angeboten werden (Stichwort: „Cloud Computing“). Für die Nutzer erhöht dies regelmäßig die Verfügbarkeit, sei es zeitlich, sei es örtlich. Außerdem bieten Cloud-Dienste oft die Möglichkeit, mit verschiedenen Endgeräten oder auch von Maschine zu Maschine die Daten nutzen zu können. Für die Anbieter steigt die Komplexität aufgrund der Vernetzung, so dass wiederum spezialisierte Dienstleister im Hintergrund eingebunden werden.

Die Volatilität von elektronischen Informationen, ihre leichte Kopierbarkeit und die gesunkenen Speicherkosten bringen eine faktische Tendenz zur Sozialisierung rechtlich geschützter Immaterialgüter mit sich. Zusätzlich entspricht eine Kopie eines digitalen Mediums (fast) immer dem Original, so dass eine Verfolgbarkeit von Vervielfältigungen nur schwer möglich ist. Dies führt nicht nur im Urheberrecht, sondern auch im bürgerlichen und im Strafrecht zu Interessenkonflikten, die zunehmend gesetzlich und durch Richterrecht geregelt werden (vgl. die Entscheidungen auf

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