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Operatives Management

Garantiert 23.6.2004, Hans-Christoph Hobohm, Quelle: Verlag Dashöfer GmbH

Hans-Christoph Hobohm: Operatives Management (In: Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. von Prof. Dr. Hans-Christoph Hobohm • Prof. Dr. Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer 2011, Abschn. 3.9)

Literatur und Buchhandlungen sind voll von strategischen Anleitungen zu Marketing und Zielfindungen. Management by objectives, totale Qualität und nachhaltige Kundenbindungen sind weitgesteckte Ziele des Managements. Sicherlich war es nicht ganz einfach, den Alltag der Bibliotheksverwaltung bewältigen zu können nach einer langen Phase rein funktionalen Bibliothekshandelns auch strategische Komponenten und abstrakt wirtschaftliches Denken in den Alltag der Bibliotheksverwaltung einziehen zu lassen. Dennoch ist es wichtig, gerade diesen Alltag auch kurzfristig bewältigen zu können. Viele „operative Managementtechniken“ sind gebunden an andere Themenfelder wie Finanzverwaltung oder Personalmanagement. Selbst das Controlling bewahrt viele Züge seines ursprünglich operativen Charakters wie ja Leistungsmessung und Kennzahlenmanagement immer auch direkt in den Managementalltag wirken – und sei es in den regelmäßigen Mitarbeitergesprächen und Zielvereinbarungen.

Es bleiben jedoch eine ganze Reihe von sehr konkreten Management Überlegungen, die, allein um nicht in Vergessenheit zu geraten, doch wieder erwähnt werden sollten. So schwierig die strategische Komponente der Produktion und des Angebots von Informations- und Bildungsdienstleistungen auch ist (bzw. geworden ist), so sehr hat sicher dieser Bereich auch immer schon mit einem großen Anteil operativer und serieller Tätigkeiten zu tun gehabt. Es handelt sich eben nicht – wie z.B. bei einer Bauunternehmung oder auch einer Werbeagentur – darum, den jeweils neuen Auftrag auf Zieladäquatheit und Stärken- und Schwächen einzuschätzen. Zieldefinitionen und Auftragsformulierungen sind wie häufig im Non-Profit-Bereich langfristiger, ja „zählebiger“: die einmal investierten Mühen der Zielfindung werden erfahrungsgemäß tendenziell nicht so schnell wieder in Frage gestellt, obwohl dies gerade bei der jetzigen Dynamik des Informations- und Bildungsmarktes besonders erstrebenswert wäre.

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