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Personalmanagement: Personalentwicklung – Lernformen: Digitale Lernformate

Garantiert 2.10.2019, Ulrike Kraß, Cornelia Vonhof, Quelle: Verlag Dashöfer GmbH

Ulrike Kraß, Cornelia Vonhof: Digitale Lernformate (In: Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. von Prof. Dr. Hans-Christoph Hobohm • Prof. Dr. Konrad Umlauf, Hamburg: Dashöfer 2019, Abschn. 4.1.3.7)

Im Kontext von Workplace Learning, aber auch darüber hinaus, werden digitale Lernformate immer wichtiger. Nicht zuletzt ist es zwingend, die dringend benötigten Kompetenzen, um die digitale Transformation auch in Bibliotheken zu gestalten, mithilfe digitaler Lernformate zu erwerben.

Wenn von digitalen Kompetenzen gesprochen wird, bleibt oft unklar, was damit genau gemeint ist. Vielfach genannt werden Aspekte wie die Fähigkeit zur produktiven Nutzung von digitalen Systemen und Anwendungen, die Fähigkeit zur Kommunikation und Zusammenarbeit im Netz oder auch Fragen von Sicherheit und Datenschutz. So fasst dies auch die Studie des Digitalverbands bitkom zu Arbeit und Qualifizierung in der digitalen Welt von 2017. Hier wird nach den folgenden Weiterbildungsinhalten gefragt:

Abb. 1 Weiterbildung zu Digitalthemen

Fasst man die Frage, welche Kompetenzen benötigt werden, etwas weiter und beschreibt sie als „Kompetenzen für eine digitalisierte Arbeitswelt“, dann werden weitere Kompetenzfelder relevant: zum einen gerade das in Bibliotheken wichtige Kompetenzfeld „digital literacy“ bzw. „digitale Grundkompetenzen“, zum anderen aber auch die Kompetenzen, um mit dem umzugehen, was sich an gesellschaftlichen Veränderungen aus der digitalen Transformation ergeben wird.

Ein Bericht des New Media Consortiums (Alexander et al. 2017) fasst die seit gut 10 Jahren geführte Diskussion zusammen und benennt die folgenden Aspekte:

  • Kommunizieren (mit digitalen Werkzeugen / in digitalisierten Arbeitswelten)

  • Kritisches Denken (v. a. im Hinblick auf Medien und Mediensystem)

  • Technische Fertigkeiten und Umgang mit digitalen Werkzeugen

  • Erstellen von digitalen Inhalten

  • Kennen, nutzen und respektieren von Urheberrechts-Systemen

  • Angemessener Umgang mit dem eigenen digitalen Fußabdruck.

Digitale Lernformate und Tools für digitales Lernen

Um die genannten digitalen Kompetenzen zu erwerben, werden nun sinnvoller Weise entsprechende Lernformate und Tools verwendet. Online-Tutorials, Lern-Apps und MOOCs kommen einem hier sofort in den Sinn. Aber welche weiteren Tools stehen hierfür zur Verfügung oder können als digitale Lernmedien genutzt werden?

In einer Längsschnittstudie, die seit 12 Jahren digitale Lernwerkzeuge (Hart, 2018) erfasst, wird deutlich, dass Lernende heute sehr vielfältige Tools und Formate nutzen. Die jährliche Erhebung fragt Personalentwickler nach ihren zehn Top-Tools.

Abb. 2 Tools für digitales Lernen

Genutzt werden diese Tools für unterschiedliche Zwecke, die ebenfalls in der Studie erhoben werden und die sich den Handlungsfeldern zuordnen lassen, die in Kapitel 3.1.4.6 vorgestellt wurden, um betriebliches Lernen zu systematisieren:

Abb. 3 Einsatzbereiche digitaler Lernformate

Es lassen sich eine Vielzahl guter Argumente anführen, warum digitale Lernformate vor allem für jüngere Mitarbeitende so attraktiv sind:

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