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Werbemittel, Werbeträger: Ein Überblick

Garantiert 11.11.2002, Konrad Umlauf, Quelle: Verlag Dashöfer GmbH

Konrad Umlauf: Werbemittel, Werbeträger: Ein Überblick (In: Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. von Prof. Dr. Konrad Umlauf • Prof. Cornelia Vonhof, Hamburg: Dashöfer 2011, Abschn. 7.5)

In diesem Abschnitt werden stichwortartig praktische Hinweise für ausgewählte Werbemittel und Werbeträger gegeben. Unter Werbemitteln versteht man Instrumente wie Broschüren, Flyer, Plakate, Inserate, Werbesendungen, Werbegeschenke. Werbeträger transportieren die Inserate, werblichen Aufdrucke, Werbesendungen usw. zur Zielgruppe, z.B. Zeitung, Zeitschrift, Hörfunk, Fernsehen, Tragetaschen, Anschlagsäule. Internet und Intranet können je nach Blickwinkel als Werbemittel oder Werbeträger gesehen werden.

Bibliotheken stehen in der Regel keine Mittel für Inserate oder Werbesendungen zur Verfügung. Freilich werden Inserate in der Presse weniger beachtet und als eine weniger glaubwürdige Information wahrgenommen als redaktionelle Beiträge. Die Stelle, die in der Kommunikationsstrategie von Unternehmen Inserate einnehmen, muss bei Non-profit-Organisationen durch Pressearbeit ausgefüllt werden.

Im Gegenteil ist es verbreitet, dass Bibliotheken ihre Print-Werbemittel, auch Tragetaschen und Websites durch Inserate von dritter Seite ganz oder teilweise finanzieren. Wichtig ist:

Der Charakter der Inserenten muss zum Charakter der Bibliothek bzw. Informationseinrichtung passen. Die Zielgruppen der Inserenten und der Bibliothek müssen sich möglichst weit decken. Üblich sind Inserate von Buchhandlungen, Spielwarengeschäften, Fotogeschäften, Sparkasse, Finanzdienstleistern, Volkshochschule und Museum (ggf. als wechselseitig nicht vergütete Austauschwerbung), Kinos, Schreibwarenund Haushaltswarengeschäften, Reisebüros, Bekleidungshäusern. Zum Einwerben von Inseraten verwendet die Bibliothek bzw. Informationseinrichtung ihre Kundendaten (Zusammensetzung der Kunden nach Alter, Geschlecht, Einzugsgebiet, Einkommen bzw. sozialer Position oder Bildungsabschluss).

Die Inserate sollen höchstens 50 % des Platzes umfassen, damit der Charakter als Werbemittel der Bibliothek erhalten bleibt.

Die Inserate sollen entweder im Werbemittel verstreut sein oder die jeweils untere Hälfte der Seiten ausfüllen.

Bei Websites werden animierte Werbebanner und automatisch öffnende Pop-Up-Fenster, die der Nutzer schließen muss, als störend empfunden. Besser ist eine schmale Leiste mit Links zu den Sponsoren.

Geeignete Werbemittel und Werbeträger können sein:

Pressemitteilungen Siehe 7.2
Fach- und
Zielgruppenblätter
Für Bibliotheken und Informationseinrichtungen,
die sich an mehr oder minder eng umrissene Ziel-
gruppen richten (z.B. Spezialbibliotheken, Hoch-
schulbibliotheken) ist die Präsenz in Fach- und
Zielgruppenblättern (z.B. Mitarbeiterzeitung des
Unternehmens, der Behörde, Uni-Blatt, Rund-
schreiben der IHK) wichtiger als die Präsenz in der
Tagespresse. Je nach anzusprechenden Zielgruppen
kommen auch überregionale Publikationen in Frage.
Aufkleber, Briefpapier,
Broschüre, Faltblatt,
Flyer, Handzettel,
Infomappe, Kalender,
Leporello, Notizblock,
Plakat, Postkarte,

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