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Zeitschriften in die Schulen: Mehr als 600.000 Freiexemplare für deutsche Schulen

18.7.2018, Online-Redaktion Verlag Dashöfer, Quelle: Stiftung Lesen
Alles für die Leseförderung: Zahlreiche deutsche Zeitschriftenverlage und Pressegrossisten beteiligten sich erneut am bundesweiten Projekt "Zeitschriften in die Schulen". Das Ergebnis lässt sich sehen: Mehr als 600.000 Zeitschriften wurden an Schülerinnen und Schüler verteilt.

25 deutsche Zeitschriftenverlage und 49 Pressegrossisten beteiligten sich an der 15. Ausgabe des bundesweiten Projekts „Zeitschriften in die Schulen“. Mehr als 600.000 Freiexemplare stellten u.a. der Egmont Ehapa Verlag und die Axel Springer AG, aber auch kleine Häuser wie der Verlag Ebner für die kostenfreie Auslieferung durch die Pressegrossisten zur Verfügung. So konnten im zurückliegenden Schuljahr über 300.000 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 12 in weiterführenden und beruflichen Schulen einen Monat lang Zeitschriften im Unterricht lesen. Seit Projektbeginn im Jahr 2004 haben insgesamt mehr als 5 Millionen Kinder und Jugendliche rund 10 Millionen Zeitschriften erhalten. Die Initiative wird von der Stiftung Lesen, dem Bundesverband Deutscher Buch-, Zeitungs- und Zeitschriften-Grossisten e. V. und dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger e. V. durchgeführt und steht unter der Schirmherrschaft von Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien.

Lesefreude und Zeitschriftenvielfalt entdecken

Das Ziel von "Zeitschriften in die Schule" ist es, Kinder und Jugendliche für das Lesen zu begeistern. Kurze Texte, Infografiken, ausdrucksstarke Bilder, eine zielgruppengerechte Ansprache sowie das Aufgreifen individueller Interessen wecken die Neugier junger Leserinnen und Leser. Selbst diejenigen Kinder und Jugendlichen, die in lesefernen Haushalten aufwachsen und kaum Berührung mit Texten und Geschichten haben, lassen sich von Magazinen begeistern. Eine Lehrerin des Förderzentrums der Berliner Hans-Fallada-Schule bestätigt: "Die Lesesozialisation meiner Klasse ist eingeschränkt. Über das Blättern in den Magazinen wird Interesse für neue Themen geweckt."

Darüber hinaus erfahren die Schülerinnen und Schüler durch den Umgang mit unterschiedlichen Zeitschriften, wie vielfältig, abwechslungsreich und ausdifferenziert das hiesige Presseangebot ist. Ob auf der Suche nach Unterhaltung, Trends oder harten Fakten: Die Zeitschriften in den Kioskregalen bedienen nahezu alle Interessen von Kindern und Jugendlichen und regen sie somit zum Lesen an. "Es war wieder einmal ein Erfolg", resümiert Norbert Eckstein vom Neuen Gymnasium Nürnberg. "Die Schüler haben die Zeitschriften gerne gelesen und mit nach Hause genommen. Wir hatten so die Möglichkeit, Aufmachung und Zielgruppe der unterschiedlichen Zeitschriften zu erarbeiten."


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