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Management und Marketing: Grundlagen des Managements – Vom wissenschaftlichen Management zum Human-Relations-Ansatz

Garantiert 21.2.2019, Hans-Christoph Hobohm, Quelle: Verlag Dashöfer GmbH

Hans-Christoph Hobohm: Vom wissenschaftlichen Management zum Human-Relations-Ansatz (In: Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, hrsg. von Prof. Dr. Konrad Umlauf • Prof. Cornelia Vonhof, Hamburg: Dashöfer 2019, Abschn. 3.1.3)

So ist nicht nur eine Zunahme der Bedeutung von Management allgemein zu beobachten, sondern auch eine grundlegende Änderung der zugrundegelegten Managementprinzipien. War die Arbeitsteilung in der Produktion ursprünglich die Basis von Organisation und Management vor allem im Zeitalter der Industrialisierung, so setzte sich im Laufe der Zeit die Erkenntnis durch, dass es nicht nur auf effiziente Verteilung der Arbeit ankommt, sondern dass die wesentliche Ressource für die Unternehmung ihre Mitarbeiter sind. Aus einem „wissenschaftlichen Management“ der Anfangszeit (vor allem verbunden mit dem Namen Frederic W. Taylor (1856–1915) und dem nach ihm benannten Taylorismus) entwickelte sich zunehmend ein Management, das orientiert ist an den „Humanressourcen“.

Die Bedürfnis- und Motivationspyramide

Vor allem genauere Studien über die Motivation von Arbeitern führten seit den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts zu einer Änderung des Menschenbildes im Management. Abraham Maslow entwickelte mit seiner Studie von Arbeitsgruppenprozessen in der Automobilindustrie („Motivation and Personality“, 1954) die sogenannte Bedürfnispyramide, der zufolge nur auf der untersten Ebene der rein physiologischen Bedürfnisse (Hunger, Durst etc.) die Motivation zur Arbeit ausschließlich der Lebensunterhalt und demzufolge nur über die Bezahlung gesteuert ist. Sind diese Bedürfnisse erst einmal befriedigt, kommen zusätzlich immer komplexere Bedürfnisse zum Tragen, deren Befriedigung wieder „die Grundlage“ für nächst höherwertige Bedürfnisse ist. In einer entwickelten Gesellschaft waren dies im Arbeitsleben zunächst die Sicherung der Arbeitsplätze durch Tarifverträge, schließlich die Mitbestimmung und die persönliche Wertschätzung durch zunehmend eigenverantwortliches Handeln.

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